Meilensteine in der Chirurgie und Orthopädie

Feingefühl und Präzision

Handwerkliches Geschick, ein Auge für Details und das richtige „Werkzeug“ sind unabdinglich für Chirurgen. Gottfried Jetter stellt seit 1867 in Tuttlingen chirurgische Instrumente her. Seine anfänglich kleine Werkstatt wird nach dem Einstieg seiner beiden Schwager Karl-Christian und Wilhelm Scheerer rasch vergrößert und schnell berühmt für höchste Qualität dank präziser Handarbeit. Ihr Weitblick ist es, der zum Erfolg führt. Skalpelle, Scheren, Pinzetten, Nadeln, Zangen – von Beginn an fertigt das Unternehmen, welches später in Aesculap umfirmiert, Instrumente zur Diagnostik, Zahnheilkunde, den Veterinärbereich und natürlich zur Chirurgie.

Schon nach wenigen Jahren bietet Jetters Firma ein umfangreiches Sortiment an und entwickelt in den folgenden Jahrzehnten immer wieder Innovationen – so auch im Bereich der Bauchchirurgie: 1922 erstmalig einen zangenförmigen Nähapparat, der mittels Metallklammern sichere Verschlüsse  im Magen-Darm-Bereich ermöglicht. Daneben ergänzen bald Herz-Thorax- und Gefäß-Chirurgie das Portfolio. Dazu kommen innovative Motoren für die Knochenchirurgie: 1935 der erste chirurgische Elektromotor, 1967 folgt der erste Druckluftmotor.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird Aesculap zusätzlich Spezialist für orthopädische Implantate wie Hüft- und Kniegelenke. Zukunftsweisende Forschungsgebiete wie Wirbelsäulen- und Neurochirurgie spielen eine große Rolle. Pioniergeist und Perfektion treiben die Chirurgie bei B. Braun noch heute an. Technologisch auf hohem Niveau gefertigte Lösungen helfen die Gesundheit von Menschen zu verbessern: Höchste Präzision zum Beispiel bei minimalinvasiven Eingriffen oder für den passgenauen Einsatz von Knie- und Hüftgelenken. B. Braun deckt mit einer Vielzahl an Dienstleistungen und Lösungen das gesamte Spektrum chirurgischer und interventioneller Prozesse ab, vom Krankenhaus über Labore bis zum OP-Saal.